Douglasie vs. Thermoesche: Dielen im Vergleich

Terrassen wirken mit einem Boden aus Holzdielen ansprechend und gemütlich. Die Dielen auf der Terrasse sind durch UV Strahlung im Sommer, Kälte und Frost im Winter und auch durch Regen einer starken Belastung ausgesetzt. Daher gilt es, bei der Wahl der Holzdielen auf Haltbarkeit und Wetterbeständigkeit Wert zu legen. Nicht jede Holzart eignet sich gleich gut als Terrassendielen.

Tropenhölzer wie Bangkirai und Teak sind ideal für den Einsatz im Freien geeignet und verwittern kaum. Doch entscheiden sich heute die meisten Menschen gegen Tropenholz, um nicht zu einer weiteren Schädigung des Regenwalds beizutragen. So ist es naheliegend, einheimische Hölzer zu verwenden, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Nicht jedes heimische Holz kann jedoch den Ansprüchen eines Terrassenbodens gerecht werden Viele Hölzer müssen zunächst auf spezielle Weise behandelt werden, damit sie sich für den Einsatz als Bodendielen im Freien eignen. Andere können in ihrem Naturzustand verlegt werden.

 

Die Douglasie Terrasse: Haltbar und natürlich schön

Die Douglasie, die ursprünglich vom amerikanischen Kontinent stammt, wird heute auch bei uns angebaut und ist sehr gut für den Terrassenbau geeignet. Das Holz weist eine ansprechende, rosa-bräunliche Farbe auf, die mit der Zeit jedoch durch die Sonne nachdunkelt. Douglasie lässt sich ausgezeichnet verarbeiten und eignet sich daher für den Heimwerker besonders gut. Es zeichnet sich außerdem durch eine hohe 

Widerstandsfähigkeit gegen Schädlings- und Pilzbefall sowie gegen Feuchtigkeit aus. Douglasie besitzt außerdem eine hohe Festigkeit und neigt nicht so schnell zu Rissen. Pflegt man die Douglasie Terrasse entsprechend, so kann der Boden durchaus 10 bis 15 Jahre halten.

 

Thermoesche als Bodendielen für die Terrasse

Die meisten einheimischen Hölzer verwittern schnell und müssen daher speziell behandelt werden, wenn sie als Bodendielen benutzt werden sollen. Es wurde eine spezielle Wärmebehandlung entwickelt, die unseren Hölzern Langlebigkeit verleiht. Ein ausgezeichnetes Beispiel ist die Thermoesche, die heute gerne für Terrassenböden eingesetzt wird. Sie stellt eine ökologische Alternative zu den Tropenhölzern dar. Ein Terrassenboden aus Thermoesche kann durchaus 30 Jahre lang halten. Durch die Thermobehandlung wird das Holz sehr stabil und verzieht sich nicht. Die schoko-braune Farbe strahlt eine warme Atmosphäre aus. Doch ist das Holz auch sehr hart und daher schwer zu verarbeiten.

 

Welche Holzdielen sind die besten?

Ob man sich für eine Douglasie Terrasse oder einen Boden aus Thermoesche entscheidet, bleibt weitgehend dem eigenen Geschmack überlassen und ist auch vom Budget abhängig, das für den Terrassenboden zur Verfügung steht. Der Quadratmeterpreis für den Boden aus Thermoesche ist nämlich mehr als doppelt so hoch, wie für die Douglasie Terrasse. Dafür hält der Boden aus Thermoesche allerdings auch doppelt so lange.

Beide Hölzer sind vollkommen natürlich, denn auch bei der Thermoesche werden keinerlei Chemikalien eingesetzt, um die Haltbarkeit des Holzes zu erhöhen. Ebenfalls stellen beide Hölzer aus ökologischer Sicht keinen Nachteil für die Umwelt dar.

Bei der Douglasie Terrasse gilt es zu beachten, dass eine Anzahl von Äste und Harzgallen in den Dielen vorkommen kann, die typisch für das Holz sind und zu einer lebendigen, natürlichen Optik beitragen. Thermoesche kann sich mit der Zeit gräulich verfärben und muss daher regelmäßig mit Holzöl gepflegt werden. Bei der Thermoesche ist außerdem in den ersten Wochen nach dem Verlegen mit einem Ausbluten zu rechnen, dass sich jedoch schließlich vollkommen einstellt.

Ein Terrassenboden aus Holzdielen ist eine Anschaffung, von der man lange profitieren kann. Darum sollte bei der Kaufentscheidung auch alle Vor- und Nachteile abgewogen werden.